RHEUMA BESSER BEHANDELN

Eine schnelle Diagnose und eine zwischen Rheumatologe und Hausarzt abgestimmte Therapie soll die Lebensqualität Rheumakranker nachhaltig verbessern. Das ist das Ziel eines neuen Vertrages, den die BARMER GEK mit der Versorgungslandschaft Rheuma GmbH abgeschlossen hat.
Niemand, der Tom Brösing (24) auf der Straße trifft, käme auf die Idee, dass der agile junge Mann seit 20 Jahren mit Rheuma lebt, genauer gesagt mit chronischer Polyarthritis, schmerzhaften Entzündungen an Gelenken, Muskeln,Knochen oder Sehnen. „Als Kind konnte ich mich kaum bewegen, musste viel sitzen oder liegen“, erinnert sich Tom Brösing. Ihm wäre wohl einiges erspart geblieben, hätte man bei dem damals Vierjährigen aufgrund der erblichen Vorbelastung die Erkrankung schon früher erkannt. Doch die richtige Diagnose kam erst zwei Jahre später. Und es dauerte noch länger, bis eine Therapie anschlug. Dabei spielt Zeit insbesondere bei entzündlichem Rheuma eine wichtige Rolle. Denn entscheidend für die Lebensqualität der Betroffenen ist eine rasche Diagnose der Erkrankung und eine gut gesteuerte Therapie. Beides ist bisher nicht selbstverständlich. Grund genug für die BARMER GEK, hier gegenzusteuern.

Vertrag verbessert Versorgung

Die optimale Behandlung ihrer Versicherten mit entzündlichem Rheuma ist Gegenstand eines neuen Vertrages, den die BARMER GEK mit der Versorgungslandschaft Rheuma GmbH abgeschlossen
hat, einem gemeinsamen Unternehmen des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen und des deutschen Haus – ärzteverbandes (s. Interview S. 29). Diese beiden Arztgruppen sind es auch, die sich
gemeinsam mit der BARMER GEK dafür stark machen, durch gut koordinierte und strukturierte Betreuung die Behandlung der Rheuma-Patientinnen und -Patienten grundlegend zu verbessern. Umgesetzt wird der Vertrag zunächst in den Ländern Hessen, Sachsen und
Mecklenburg-Vorpommern. Patientinnen und Patienten aus diesen Regionen können sich
ab sofort bei einem teilnehmenden Rheumatologen für dieses Behandlungskonzept einschreiben.

Schnell, schneller, sofort

Meist ist es der Hausarzt, der die Verdachts-Diagnose entzündliches Rheuma stellt. Durch den Vertrag ist nun eine zügige fachärztliche Mitbehandlung garantiert, ohne lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin. BARMER GEK Versicherte bekommen für die Erstberatung bei den Vertrags-Rheumatologen binnen 14 Tagen einen Termin und bei akuten Krankheitsschüben sogar sofort.
Denn je früher die entzündlichen Prozesse durch geeignete Medikamente unterdrückt werden können, desto höher sind die Chancen, die Krankheit erfolgreich einzudämmen. Eine rasche ambulante Behandlung kann auch bei akuten Krankheitsschüben Schlimmeres verhindern und Patientinnen
und Patienten belastende Krankenhausaufenthalte ersparen.

Lücken schließen – Kosten sparen

Ein weiterer wesentlicher Vertragsbestandteil widmet sich Kindern und Jugendlichen mit Rheuma. Neben
altersgerechten Behandlungskonzepten ist darin der nahtlose Übergang in die Erwachsenen-Medizin geregelt, die sogenannte Transition, um folgenreiche Therapielücken zu vermeiden. Eine gut abgestimmte Versorgung der Patienten durch den Haus- und Facharzt, verbunden mit einer optimal eingestellten
Arzneimitteltherapie, und weniger Krankenhausaufenthalte sparen auch unnötige Kosten ein.
Werden die erwarteten positiven Ziele erreicht, wird die BARMER GEK den Rheumavertrag nach und nach auch in den anderen Bundesländern anbieten.

Schon überzeugt

Tom Brösing schätzt nicht nur seinen Job im Außendienst, er weiß auch um die Vorteile einer gut strukturierten Rheuma-Therapie: „Ich habe gelernt, meine Erkrankung zu managen, und fühle mich trotz Rheuma an den meisten Tagen fit und leistungsfähig.“

Tom Brösing setzt auf strukturierte
Rheuma- Therapie – und lebt gut damit.

broesing

Quelle: Barmer GEK