Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesunde, effiziente Mitarbeiter sind die Antriebsfeder jedes
Unternehmens – und der Erhalt ihrer ArbeitsplatzGesundheit ein
bedeutendes Kriterium für den Erfolg des Betriebes.
Ein Grund, warum am 28. April, dem „Welttag der Sicherheit
und Gesundheit am Arbeitsplatz“, diesem Thema besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Sowohl Unternehmen als auch Arbeitgeber können eine ganze Menge dafür tun, um die Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig zu fördern.

Prävention ist der Schlüssel

Wer im Büro arbeitet, kennt es: Das lange Verharren in starrer Sitzposition wirkt sich negativ auf Rücken und Muskulatur aus. Dabei schadet langes Sitzen nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel: Muskel- und Skeletterkrankungen wie Rückenschmerzen sind der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland und Ursache für knapp jede vierte Krankschreibung. Durch die mangelnde Dynamik und eine eventuelle Fehlhaltung werden die Bandscheiben nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und unnatürlich belastet. Die Auswirkungen auf den Körper sind extrem. Zum Vergleich: Während der Druck auf die Bandscheiben beim Stehen bei 100 Prozent liegt, steigt er beim geraden Sitzen bereits auf 140 Prozent an. Mit einer leicht nach vorn gebeugten Sitzhaltung verdoppelt sich die Belastung sogar auf 190 Prozent.

Mindestens vier Wechsel pro Stunde

Nicht oder mangelhaft ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze können also zu einem enormen Kostenfaktor werden. Dabei lassen sich in jedem Büro ganz einfach Maßnahmen gegen ungesundes Dauersitzen ergreifen. Zu drei bis vier Haltungswechseln in der Stunde raten Arbeitsmediziner. Arbeitsplätze, die einen dynamischen Wechsel zwischen Stehen, Sitzen und halbhohem Stehsitzen ermöglichen, erleichtern es den Nutzern, diese Wechsel regelmäßig vorzunehmen – zu Gunsten des gesamten Bewegungsapparats. Die Aktivität und stete Veränderung der Sitzposition kräftigt die Muskulatur. Das stabilisiert den Rücken und beugt Verspannungen und Schmerzen vor. Das bestätigt auch eine Studie des Zentrums für Gesundheit (ZfG) der Deutschen Sporthochschule Köln, die den Stehsitz als „die optimale Ergänzung zum Sitzarbeitsplatz“ beschreibt. „Er sorgt im Wechsel für eine ausgewogene Beanspruchung und Entlastung der bei Büroarbeiten genutzten Muskelgruppen.“ Um diesen Wechsel vorzunehmen, ist die passende Büroeinrichtung von zentraler Bedeutung. Neben einem höhenverstellbaren Tisch gehört auch ein ergonomischer Bürostuhl dazu, der sich bis auf Stehhöhe verstellen lässt.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Laut Statistik verbringt der Durchschnitts-Arbeitnehmer sage und schreibe volle acht Jahre seines Lebens am Arbeitsplatz. Mit allen Chancen und Risiken, die eine immer komplexer werdende Arbeitswelt für seine physische und psychische Gesundheit mit sich bringt. Inzwischen hat auch der Gesetzgeber darauf reagiert und treibt im Rahmen des Präventionsgesetzes einen starken Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung voran. Die BARMER GEK war der Politik in diesem Punkt weit voraus. Sie setzt bereits seit 1992 mit einem breitgefächerten, modular aufgebauten Firmenangebot Gesundheit, das sich individuell und flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt, Maßstäbe. Vom Burnout-Syndrom über die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis hin zum Business-Sport ist alles dabei.
Alle Informationen rund ums Thema für Beschäftigte und Unternehmen finden Sie im Firmenportal der BARMER GEK.

Claudia Rembecki
Redakteurin, BARMER GEK
Unternehmenskommunikation

Quelle: https://magazin.barmer-gek.de/gesundheit-am-arbeitsplatz/